nach Aufgabentypen suchen

Aufgabentypen anhand von Beispielen durchstöbern

Browserfenster aktualisieren (F5), um neue Beispiele bei den Aufgabentypen zu sehen

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 2; 10; 1; 10; 11; 4; 4

Lösung einblenden

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

2 + 10 + 1 + 10 + 11 + 4 + 4 = 42

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 42 7 = 6

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 10; ⬜; 8; 6; 14 haben den Mittelwert 8.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

Lösung einblenden

Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

10++8+6+14 5 = 8

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

38+ 5 = 8

Wenn wir die Summe im Zähler durch 5 teilen, erhalten wir 8.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 5-fache von 8, also 5 ⋅ 8 = 40 sein, also ...

38 + ⬜ = 40

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 40 - 38 sein muss.

⬜ = 2

Zentralwert angeben

Beispiel:

Gib mit Hilfe der Rangliste den Zentralwert an.

Urliste: 12; 4; 4; 4; 19; 11; 5; 4; 2; 3; 3

Lösung einblenden

Zuerst sortieren wir die Datenliste:

  1. -> 2
  2. -> 3
  3. -> 3
  4. -> 4
  5. -> 4
  6. -> 4
  7. -> 4
  8. -> 5
  9. -> 11
  10. -> 12
  11. -> 19

Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 6-ten) Wert der Liste nehmen, also 4.

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Zentralwert von:

15 €; 21 €; 11 €; 13 €; 20 €

Lösung einblenden

Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 11 € und der größte Wert, also das Maximum 21 € ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 21 € - 11 € = 10 €.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

15 € + 21 € + 11 € + 13 € + 20 € = 80 €

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 5, teilen:

Mittelwert m = 80 5 € = 16 €

Zentralwert

Zuerst sortieren wir die Datenliste:

  1. -> 11
  2. -> 13
  3. -> 15
  4. -> 20
  5. -> 21

Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 3-ten) Wert der Liste nehmen, also 15 €.

Relative Häufigkeit

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen wurde gefragt, wie viele Personen in ihrem Haushalt leben. Dabei gaben 1 an, in einem 2-Personen-Haushalt zu leben, 6 in einem 3-Personen-Haushalt, 14 in einem 4-Personen-Haushalt und 4 Schüler:innen gaben an in einem Haushalt mit mindestens 5 Personen zu wohnen.Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Haushaltsgrößen bei den Schüler:innen in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Schüler:innen zusammen und erhalten: 1 + 6 + 14 + 4 = 25

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 25 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

2-Personen: 1 25 = 4 100 = 4%

3-Personen: 6 25 = 24 100 = 24%

4-Personen: 14 25 = 56 100 = 56%

5-Personen oder mehr: 4 25 = 16 100 = 16%

Relative Häufigkeit rückwärts

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das SchaubBild nicht sehen :(

(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 40 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 135°

B: 90°

C: 90°

D: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=40 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 135 360 = 3 8 3 8 ⋅40 = 15
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅40 = 10
C 90 360 = 1 4 1 4 ⋅40 = 10
D 45 360 = 1 8 1 8 ⋅40 = 5