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Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Zentralwert von:

2,8; 2,5; 1,6; 2,3; 2,2; 2,4

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 1.6 und der größte Wert, also das Maximum 2.8 ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 2.8 - 1.6 = 1.2.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

2,8 + 2,5 + 1,6 + 2,3 + 2,2 + 2,4 = 13,8

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 13,8 6 = 2,3

Zentralwert

Zuerst sortieren wir die Datenliste:

  1. -> 1.6
  2. -> 2.2
  3. -> 2.3
  4. -> 2.4
  5. -> 2.5
  6. -> 2.8

Da die Datenmenge eine gerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert den Mittelwert zwischen größtem Wert der unteren Hälfte (also 2.3) und dem kleinstem Wert der oberen Hälfte (hier 2.4) berechnen.
also (2.3+2.4):2 = 2,35

Zentralwert und Quartile (geordnet)

Beispiel:

Bestimme von der folgenden Datenmenge den Zentralwert, das untere und das obere Quartil sowie den Quartilabstand.

  • 6
  • 8
  • 19
  • 22
  • 24
  • 34
  • 55
  • 60
  • 66
  • 70

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Da die Datenliste ja bereits sortiert ist, können wir gleich die Werte suchen:

  1. -> 6
  2. -> 8
  3. -> 19
  4. -> 22
  5. -> 24
  6. -> 34
  7. -> 55
  8. -> 60
  9. -> 66
  10. -> 70

Da die Datenmenge eine gerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert den Mittelwert zwischen größtem Wert der unteren Hälfte (also 24) und dem kleinstem Wert der oberen Hälfte (hier 34) berechnen.
also (24+34):2 = 29

Das untere Quartil ist der Wert, der das kleinste Viertel vom zweit-kleinsten Viertel trennt. Da die Liste ja 10 Werte hat, schauen wir die Werte nach einem Viertel von 10, also bei 10 : 4 = 2,5 an.
Da es ja keinen 2,5. Wert gibt, nimmt man als unteres Quartil immer den nächst größeren Wert, also den 3. Wert der Liste. Das untere Quartil ist somit 19.
Das obere Quartil ist der Wert, der das größte Viertel vom zweit-größten Viertel trennt. Da die Liste ja 10 Werte hat, schauen wir die Werte nach Dreiviertel von 10, also bei 10 ⋅ 3 4 = 7,5 an.
Da es ja auch keinen 7,5. Wert gibt, nimmt man als oberes Quartil immer den nächst größeren Wert, also den 8. Wert der Liste. Das obere Quartil ist somit 60.
Den Quartilabstand berechnen wir nun einfach als die Differenz zwischen dem oberen und dem unteren Quartil, also hier Q = 60 - 19 = 41

Zentralwert und Quartile

Beispiel:

Bestimme von der folgenden Datenmenge den Zentralwert, das untere und das obere Quartil sowie den Quartilabstand.

  • 377
  • 934
  • 796
  • 266
  • 204
  • 851
  • 553
  • 11
  • 803
  • 594
  • 963
  • 771

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Zuerst sortieren wir die Datenliste:

  1. -> 11
  2. -> 204
  3. -> 266
  4. -> 377
  5. -> 553
  6. -> 594
  7. -> 771
  8. -> 796
  9. -> 803
  10. -> 851
  11. -> 934
  12. -> 963

Da die Datenmenge eine gerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert den Mittelwert zwischen größtem Wert der unteren Hälfte (also 594) und dem kleinstem Wert der oberen Hälfte (hier 771) berechnen.
also (594+771):2 = 682,5

Das untere Quartil ist der Wert, der das kleinste Viertel vom zweit-kleinsten Viertel trennt. Da die Liste ja 12 Werte hat, schauen wir die Werte nach einem Viertel von 12, also bei 12 : 4 = 3 an.
Da ja aber der 3. Wert komplett im kleinsten Viertel liegt, und nicht mit dem zweit-kleinsten Viertel zu tun hat, nehmen wir den Mittelwert zwischen dem 3. Wert und dem 4. Wert der Liste, also der Mittelwert zwischen 266 und 377, also (266+377):2 = 321,5. Das untere Quartil ist somit 321,5.
Das obere Quartil ist der Wert, der das größte Viertel vom zweit-größten Viertel trennt. Da die Liste ja 12 Werte hat, schauen wir die Werte nach Dreiviertel von 12, also bei 12 ⋅ 3 4 = 9 an.
Da ja aber der 9. Wert komplett im zweit-größten Viertel, liegt und nicht mit dem größten Viertel zu tun hat, nehmen wir den Mittelwert zwischen dem 9. Wert und dem 10. Wert der Liste, also der Mittelwert zwischen 803 und 851, also (803+851):2 = 827. Das obere Quartil ist somit 827.
Den Quartilabstand berechnen wir nun einfach als die Differenz zwischen dem oberen und dem unteren Quartil, also hier Q = 827 - 321,5 = 505,5

Werte aus Boxplot ablesen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Lese am abgebildeten Boxplot das Minimum, das Maximun, den Zentralwert, das untere und das obere Quartil ab.

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Das Minimum und Maximum lässt sich ja recht einfach an den Antennen des Boxplots (äußerste senkrechte Striche) anlesen:
Minimum: 8
Maximum: 37

Den Zentralwert erkennt man an dem senkrechten Strich innerhalb der Box (also dem Rechtecks zwischen den Antennen):
Zentralwert: 15

Das untere Quartil kann man an der linken Begrenzung der Box, das obere Quartil an der rechten Begrenzug der Box ablesen:
Unteres Quartil: 14
Oberes Quartil: 25