Aufgabenbeispiele von Daten
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Mittelwert berechnen
Beispiel:
Bestimme den Mittelwert von: 75; 69; 86; 6
Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:
75 + 69 + 86 + 6 = 236
... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 4, teilen:
Mittelwert m = = 59
Mittelwert rückwärts
Beispiel:
Die Werte 7; 11; 6; ⬜; 10 haben den Mittelwert 7.
Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?
Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:
= 7
Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:
= 7
Wenn wir die Summe im Zähler durch 5 teilen, erhalten wir 7.
Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 5-fache von 7, also 5 ⋅ 7 = 35 sein, also ...
34 + ⬜ = 35
Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 35 - 34 sein muss.
⬜ = 1
Zentralwert angeben
Beispiel:
Gib mit Hilfe der Rangliste den Zentralwert an.
Urliste: 3; 20; 10; 18; 15; 8; 10; 20; 3; 6; 6
Zuerst sortieren wir die Datenliste:
- -> 3
- -> 3
- -> 6
- -> 6
- -> 8
- -> 10
- -> 10
- -> 15
- -> 18
- -> 20
- -> 20
Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 6-ten) Wert der Liste nehmen, also 10.
Kenngrößen bestimmen
Beispiel:
Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Zentralwert von:
16 g; 8 g; 14 g; 12 g; 9 g; 8 g; 10 g
Minimum und Maximum
Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 8 g und der größte Wert, also das Maximum 16 g ist.
Spannweite
Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 16 g - 8 g = 8 g.
Mittelwert
Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:
16 g + 8 g + 14 g + 12 g + 9 g + 8 g + 10 g = 77 g
... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:
Mittelwert m = g = 11 g
Zentralwert
Zuerst sortieren wir die Datenliste:
- -> 8
- -> 8
- -> 9
- -> 10
- -> 12
- -> 14
- -> 16
Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 4-ten) Wert der Liste nehmen, also 10 g.
Relative Häufigkeit
Beispiel:
Bei einer Umfrage unter Schüler:innen wurde gefragt, wie viele Personen in ihrem Haushalt leben. Dabei gaben 2 an, in einem 2-Personen-Haushalt zu leben, 5 in einem 3-Personen-Haushalt, 23 in einem 4-Personen-Haushalt und 10 Schüler:innen gaben an in einem Haushalt mit mindestens 5 Personen zu wohnen.Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Haushaltsgrößen bei den Schüler:innen in Prozent.
Zuerst addieren wir alle Schüler:innen zusammen und erhalten: 2 + 5 + 23 + 10 = 40
Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 40 teilen:
Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:
2-Personen: = = = 5%
3-Personen: = = = 12.5%
4-Personen: = = = 57.5%
5-Personen oder mehr: = = = 25%
Relative Häufigkeit rückwärts
Beispiel:
(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)
Bei einer Datenerhebung werden 320 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.
Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.
Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:
A: 135°
B: 90°
C: 90°
D: 45°
Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.
Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=320 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:
| Option | relative Häufigkeit | tatsächliche Zahl |
|---|---|---|
| A | = | ⋅320 = 120 |
| B | = | ⋅320 = 80 |
| C | = | ⋅320 = 80 |
| D | = | ⋅320 = 40 |
