Aufgabenbeispiele von Daten
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Mittelwert berechnen
Beispiel:
Bestimme den Mittelwert von: 19km; 1km; 16km; 12km
Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:
19km + 1km + 16km + 12km = 48km
... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 4, teilen:
Mittelwert m = km = 12km
Mittelwert rückwärts
Beispiel:
Die Werte 4; 5; 4; ⬜; 9; 4; 1 haben den Mittelwert 4.
Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?
Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:
= 4
Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:
= 4
Wenn wir die Summe im Zähler durch 7 teilen, erhalten wir 4.
Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 7-fache von 4, also 7 ⋅ 4 = 28 sein, also ...
27 + ⬜ = 28
Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 28 - 27 sein muss.
⬜ = 1
Zentralwert angeben
Beispiel:
Gib mit Hilfe der Rangliste den Zentralwert an.
Urliste: 1; 16; 10; 17; 15; 16; 4; 18; 15
Zuerst sortieren wir die Datenliste:
- -> 1
- -> 4
- -> 10
- -> 15
- -> 15
- -> 16
- -> 16
- -> 17
- -> 18
Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 5-ten) Wert der Liste nehmen, also 15.
Kenngrößen bestimmen
Beispiel:
Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Zentralwert von:
15 cm; 14 cm; 16 cm; 8 cm; 16 cm; 10 cm; 12 cm
Minimum und Maximum
Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 8 cm und der größte Wert, also das Maximum 16 cm ist.
Spannweite
Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 16 cm - 8 cm = 8 cm.
Mittelwert
Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:
15 cm + 14 cm + 16 cm + 8 cm + 16 cm + 10 cm + 12 cm = 91 cm
... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:
Mittelwert m = cm = 13 cm
Zentralwert
Zuerst sortieren wir die Datenliste:
- -> 8
- -> 10
- -> 12
- -> 14
- -> 15
- -> 16
- -> 16
Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 4-ten) Wert der Liste nehmen, also 14 cm.
Relative Häufigkeit
Beispiel:
Bei einer Datenerhebung entscheiden sich 35 Personen für Option A, 28 Personen für Option B, 25 Personen für Option C und 12 Personen für Option D.Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Optionen in Prozent.
Zuerst addieren wir alle Personen zusammen und erhalten: 35 + 28 + 25 + 12 = 100
Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 100 teilen:
Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:
A: = 35%
B: = 28%
C: = 25%
D: = 12%
Relative Häufigkeit rückwärts
Beispiel:
(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)
Bei einer Datenerhebung werden 8 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.
Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.
Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:
A: 180°
B: 90°
C: 45°
D: 45°
Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.
Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=8 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:
| Option | relative Häufigkeit | tatsächliche Zahl |
|---|---|---|
| A | = | ⋅8 = 4 |
| B | = | ⋅8 = 2 |
| C | = | ⋅8 = 1 |
| D | = | ⋅8 = 1 |
