Aufgabenbeispiele von Thaleskreis
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Thaleskreis (einfach)
Beispiel:
Bestimme die fehlende Winkelweite β .
Wegen des Satzes von Thales muss die Winkelweite des nicht gekennzeichneten Winkels im Kreisbogen immer 90° betragen.
Die drei Winkel 42°, 90° und β müssen zusammen 180° ergeben.
Also gilt für den Winkel β: β=180° - 42° - 90° = 48°.
Thaleskreis (doppeltes Dreieck)
Beispiel:
Bestimme die fehlenden Winkelweiten β und α .
Wegen des Satzes von Thales muss im Dreieck ABC die Winkelweite des Winkels in C (also γ+φ) 90° betragen.
Die drei Winkel 90°, 52° und α müssen zusammen 180° ergeben.
Also gilt für den Winkel α: α=180° - 90° - 52° = 38°.
Das Dreieck AMC ist ja aber gleichschenklig, da sowohl die Strecke MA als auch MC der Radius des Thaleskreise ist. Also muss auch der Winkel γ=38° sein.
Somit ergibt sich aufgrund der Winkelsumme im Dreieck AMC für den Winkel β = 180° - 2 ⋅38° = 104°.
Thaleskreis + gleichschenkl. Dreieck
Beispiel:
Das große Dreieck ist gleichschenklig. Bestimme die fehlende Winkelweite α.
Am blauen Thaleskreis erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.
Wegen der Dreieckswinkelsumme muss also gelten: β + γ + 32° = β + 90° + 32° = 180°,
somit gilt β = 180° - 90° - 32° = 58°.
Wegen der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss nun aber β und (α+32°) gleich groß sein.
Mit α+32°=β=58° gilt nun:
α = 26°
Thaleskreis + gleichschenkl. Dreieck 2
Beispiel:
M liegt genau in der Mitte der Dreiecksseite AB. Bestimme die fehlende Winkelweite φ.
Der Winkel β liegt mit dem rechten Winkel und 25° an einer Seite, also gilt
β +90° + 25° = 180°, oder β = 90° - 25° =65° .
Am blauen Thaleskreis erkennt man, dass die Strecken MD und MA gleich lang sind, also ist MDA
ein gleichschenkliges Dreieck und somit sind α und γ gleich groß, es gilt also:
α + γ + β = 2⋅α +
β = 2⋅α + 65°=180°, also 2⋅α = 115°
, somit α = 57.5°.
Wegen des Thaleskreises muss der Winkel in D (γ+δ)=90° sein. Also gilt:
α + 90° + ε = 180°, also 57.5° + 90° + ε = 180°
oder ε = 90° - 57.5° = 32.5°
Weil die Höhe auf C genau in der Mitte auf AB trifft, ist das große Dreieck ABC symmetrisch
und somit gleichschenklig. Das bedeutet, dass α und (ε+φ)
gleich groß sein müssen.
Es gilt somit: α = (ε+φ),
also 57.5° = 32.5°+φ, oder φ=57.5° -32.5°.
φ = 25°
Thaleskreis + gleichschenkl. Dreieck 3
Beispiel:
M liegt genau in der Mitte der Dreiecksseite CA. Bestimme die fehlende Winkelweite φ.
Da der Punkt D auf dem Thaleskreis liegt, steht die Strecke DA im rechten Winkel zur Strecke CB.
Es gilt somit:
δ +90° + 34° = 180°, oder δ = 90° - 34° =56°
(δ ist der gesamte Winkel in C).
Weil die Höhe auf B genau in der Mitte auf CA trifft, ist das große Dreieck ABC symmetrisch
und somit gleichschenklig. Das bedeutet, dass α und (ε+34)
gleich groß sein müssen.
Es gilt somit: α + (ε+34) + δ=180°,
also 2⋅α +δ=180°,
oder 2⋅α =180°-δ =180°-56°=124°
also α = 124° : 2 = 62°.
Am blauen Thaleskreis erkennt man, dass die Strecken MD und MC gleich lang sind, also ist MDC
ein gleichschenkliges Dreieck und somit sind α und γ gleich groß, also ist
auch γ=62°
Wegen des Dreieckswinkelsummensatzes gilt dann α + γ + β =
62° + 62° + β = 180°, also β = 180° - 124°
=56° .
Der Winkel φ liegt mit dem rechten Winkel im M und β=56° an einer Seite, also gilt
φ +90° + 56° = 180°, oder φ = 90° - 56°,somit
φ=34°.
Winkelsumme im Doppel-Dreieck
Beispiel:
Bestimme die Winkelweite von γ.
Im Dreieck BMA sind zwei Winkel gegeben, so dass man den fehlenden Winkel α über die Winkelsumme im Dreieck BMA berechnen kann: 63° + 17° + α =180°, also gilt α=180°-63° - 17° = 100°.
Da β und 100° Nebenwinkel in M sind, gilt β + 100° = 180°. Also ist β = 180° - 100° = 80°.
Wegen der Winkelsumme im MCA gilt dann aber: 80° + 72° + γ =180°, also gilt
γ=180°-80° - 72° = 28°.
